Eine italienische Institution in Köln

Was heute selbstverständlich ist, war vor knapp 30 Jahren eine Revolution: Italienische Küche jenseits von Spaghetti Bolognes und Pizza Margherita. Alfredo Carturan, gebürtig aus Padua und kölnisch-italienischer Lokalpatriot unternahm 1973 das Wagnis. Er gründete des "Ristorante Alfredo". Seither unverändert neben der Kölner Oper gelegen, kamen schon nach kurzer Zeit Gäste aus aller Welt, um in lichtdurchflutetem, elegantem Ambiente die Kochkunst Alfredos zu genießen. Von Gastrokritikern hoch gelobt, von den Gästen über die Maßen geschätzt, entwickelte sich das 40 Plätze bietende Restaurant zum Sinnbild für diskretes, elegantes und exquisites Speisen, italienische Küche auf höchstem Niveau.

Seit 1999 führt mit Sohn Roberto Carturan die nächste Generation die Geschäfte des "Alfredo". Ehefrau Susanne ist seitdem für den Service verantwortlich. Der neue Chef übernahm das Restaurant nach doppelter Ausbildung: Roberto Carturan ist nicht nur Koch, der sein Können in jüngster Vergangenheit in der Fernsehsendung "ARD Buffet" unter Beweis stellen durfte, sondern auch ausgebildeter Sänger - Bariton, um genau zu sein. Wer sich davon überzeugen will, sollte eine musikalisch-kulinarische Soirée - jeweils freitagsabends - besuchen.