
Was die Kritik sagt
Gault Millau Deutschland
- der Reiseführer für Genießer 2008
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"Kölns bestes Ristorante existiert seit mehr als drei Jahrzehnten, hat aber kaum Patina angesetzt. Die zentrale Lage nächst der Oper erregt den Neid vieler Kollegen, die nicht wissen, wie sie ihren Laden – vor allem mittags – voll kriegen sollen. Kein Problem für Roberto Carturan, der seinem Vater Alfredo am Herd nachfolgte und das Kunststück fertig brachte, einerseits die hochkarätige Klientel aus Geschäftswelt und Geldadel zu halten, andererseits neue, auch jüngere Gäste zu gewinnen. Der immer strahlende und nie wichtig tuende Padrone pendelt zwischen seiner Küche und dem nicht sehr geräumigen, aber angenehm hellen Speisesaal, der sich zeitlos elegant in blau-grauen Pastelltönen präsentiert. (...)
Alle Italiener singen beim Kochen (sagt das Klischee), aber
Roberto Carturan ist ein klassisch ausgebildeter Bariton, der am
Freitagabend zum Opern-Diner seine beiden Talente bündelt und die
kulinarischen Kreationen musikalisch untermalt.
Römer's Restaurant Report 2000 "Nur der Form halber gibt es eine Speisenkarte; der junge Chef zieht es vor, seine Gäste persönlich zu beraten und so gleich einen ersten Kontakt zu schließen. Unter dem Motto "einfach, aber gut" kommt dann durchaus nichts bäuerliches, sondern mit geschickter Hand veredelte delikate Fischprodukte auf den Tisch."
Top-Adressen rund ums Essen - Restaurants im Rheinland, Ausgaben 2000 "Mit Elan führte der Junior die Tradition der Eltern weiter. Für die neue wie klassische italienische Küche versucht Carturan gerade auch das jüngere Publikum zu begeistern - das ihm unschwer gelingt, weiß jeder, der schon live erlebt hat, wie er mit klingender Stimme die saisonalen Tagesempfehlungen vorträgt."
Helmut Gote - Kölner Stadtanzeiger 2008 "Ich weiß nicht, wie gut der ausgebildete Opernsänger Roberto Carturan singt, wenn er freitags abends nach den Desserts für seine Gäste mit Piano-Begleitung auftritt. Aber sein Auftritt als Gastgeber und Küchenchef ist in jeder Hinsicht virtuos. Wenn der entwaffnend charmante und offenbar immer gut gelaunte Italiener die Angebote des Tages am Tisch vorträgt, scheinen seine Hände die Worte zu dirigieren. Wenn Carturan lächelnd und mit unnachahmlicher Grandezza alle Gerichte als seine "heutigen Favoriten" vorstellt, möchte man sie am liebsten auch sofort alle in genau dieser Reihenfolge bestellen. Nebenbei nickt er jede Bestellung so zufrieden zustimmend ab, dass man jedes Mal das sichere Gefühl hat, das Richtige getroffen zu haben. Wäre ich eine Frau, müsste ich mich vermutlich als befangen erklären, weil ich das Essen selbst nicht mehr seriös beurteilen könnte. So kann ich Ihnen aber mit der gebotenen Distanz sagen, dass alles, was nach dieser stimmungsvollen Ouvertüre folgt, zum Allerbesten gehört, was Sie in der Kölner Spitzengastronomie erleben können. Susanne Carturan und ihre Kellner betreuen in dem schlicht vornehm ausgestatteten, in hellgrauen und blauen Farben gehaltene Ristorante gleich neben der Oper die Gäste so freundlich wie professionell und so aufmerksam wie persönlich, dass man sich hier eigentlich nur wohl fühlen kann. Besonders Carturans Gerichte mit Fischen und Meeresfrüchten von extremer Frische und superber Qualität sind grandios, ihre filigrane Schwerelosigkeit ist immer wieder faszinierend." (...)
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