Ristaurante Alfredo | Presse
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Presse

keuche

Michelin-Führer 2016
Authentische italienische Küche – da tritt Roberto Carturan ganz in die Fußstapfen seines Vaters Alfredo. Er kocht frisch und schnörkellos, die exzellenten Produkte werden hier bei aller Schlichtheit gekonnt in Szene gesetzt. Der Service: professionell, souverän und mit dem richtigen Maß an Lockerheit.

 

IHKplus | Restaurant-Tipp Dezember 2010 (Text: Joachim Römer)
Wer länger nicht bei Alfredo war, erkennt das Restaurant kaum wieder: Chrom statt Holz, Lamellen statt Stoff und sogar ein Neon-Schriftzug verbreiten großstädtische Coolness, ohne ungemütlich zu wirken. Die passende Bühne für Roberto Carturan, Inhaber, Küchenchef und ausgebildeter Opernsänger obendrein und seine charmante Frau Susanne. Die beiden haben vor gut zehn Jahren das Geschäft von den Eltern übernommen und führen es in ihrem Geiste fort. Kürzlich kam ein Michelin-Stern hinzu. (…)

Damals wie heute gibt es eine berückende Weinkarte, die auch deutschen Gewächsen ihr Recht lässt, aber die Speisenfolge kommt nicht von Papier, sondern wird vom Chef persönlich mit sonorer Baritonstimme vorgetragen. Seine Stimme erklingt außerdem jeden Freitag zur „musikalisch-kulinarischen Soiree“: Dann folgt dem Dessert ein kleiner Opernabend

 

Gault Millau Deutschland – der Reiseführer für Genießer 2016
Nicht weit von Opernhaus und 4711 ist ein Kölner Phänomen zu besichtigen: Das Ristorante Alfredo empfängt seine Gäste seit rund 40 Jahren. So zurückhaltend elegant wie das angenehm alterslose, in sanften Pastelltönen gestaltete Interieur war auch Alfredo Carturans Alta Cucina in ihren Glanzzeiten – die wir freilich kaum mehr erlebten. (…)

Alfredo Klassiker wie (Eifeler) Lammrücken oder gefüllte Kaninchenkeule sind aber auch unter dem Filius aller Ehren wert. (…)

Der diskrete Service ist immer eine Freude – besonders dann, wenn Robertos vorwiegend heitere Ehefrau Susanne auch an trüben Tagen die Sonne scheinen läßt. (Für musikalische Gourmets ein Must mit doppeltem Genuss: Die Soiréen am Freitag, wenn der Maestro nicht nur kocht, sondern auch italienische Arien schmettert.)

 

Helmut Gote – Meine Lieblingsrestaurants 2013
Seit rund 40 Jahren gibt es dieses Restaurant nun schon. Doch wenn ich nach Kölns bestem „Italiener“ gefragt werde und seit Jahr und Tag darauf mit „Alfredo“ antworte, sehe ich immer oft ratlose Gesichter. (…)

Seitdem das Alfredo – übrigens als eines der ganz wenigen italienischen Lokale in Deutschland – mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, kommen zunehmend auch neue Feinschmecker und jüngere Leute. (…)

Bei Fisch und Meeresfrüchten sind Carturan und seine Köche nicht zu übertreffen. Das fängt mit den taufrischen Langustinos an, knackig sautiert, je nach Saison kombiniert mit gehobelten Artischocken oder mit filetierten Blutorangen und gerösteten Piemonteser Haselnüssen, dann wieder mit reifer Netzmelone und frischer Minze. (…)

Die klassische Lammkrone „Alfredo“, eine Homage an den Vater Alfredo, der das Lokal gründete, ist immer im Angebot. (…)

Der schlichte stilsichere moderne Chic weißer Holzjalosien, elegant frei schwingender, schwarz gepolsterter Designer-Stühle und großer Blumengestecke sorgt zusätzlich für ein entspanntes Wohlfühlambiente. So präsentiert sich das Kölner Traditionslokal also auch nach vierzig Jahren problemlos in jeder Hinsicht auf der Höhe der Zeit.

Nur am Freitagabend erlaubt sich der Freizeit-Boxer, Gitarrenspieler und ausgebildeter Opernsänger Carturan einen kulturellen Ausflug in ganz alte Zeiten. Wenn er nach dem Menü zur Klavierbegleitung Arien und italienische Kanzonen singt, ist das mindestens so romantisch wie der Sonnenuntergang vor Capri, obwohl der FC-Fan mit italienischem Blut in den Adern zweifellos ne echte Kölsche Jong ist.